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Vorsicht bei Inhaltsbereitstellung (Deployment) Office SharePoint Server 2007 E-Mail
Freitag, 23. März 2007

Die Inhaltsbereitstellung ist neben publizieren von Websiten und Testsystemen auch eine gute Möglichkeit ganze Site Collections auf einen anderen Server bzw. in eine andere Domain zu übertragen im Sinne eines Backups. Jedoch Vorsicht bei der Konfiguration des Dienstes! Was bei Demos und Webcasts immer ganz simpel aussieht entpuppt sich in der Praxis schnell mal als Sackgasse. Folgende Hürden sind mir dabei aufgefallen bzw. folgendes ist zu beachten.

Deployment von einer Maschine auf eine andere
- Der installierte Office Server 2007 des Quell und Zielsystems müssen immer die gleichen installierten Sprachen aufweisen (Quelle Deutsch und Ziel Englisch funktioniert nicht).

Deployment innerhalb der selben Maschine
- Möchte man auf ein und derselben Maschine Websites von einer Webanwendung auf eine andere übertragen kommt es zu Problemen sobald eingehende eMail in Verbindung mit Verzeichnisverwaltungsdienst aktiviert ist. Diese Einstellung hat zur Folge, daß sobald eine Bibliothek mit diesem Feature aktiviert wird und eine Mail Adresse definiert wird, diese von SharePoint automatisch in der entsprechenden OU angelegt wird. Wird nun mittels des Ausführungsauftrages der Inhaltsbereitstellung diese Website von A nach B kopiert, möchte SharePoint diese eMail Adresse erneut anlegen, und somit kommt es zum Abbruch, da sie schon existiert. Es gibt zur Zeit leider nur die Möglichkeit eingehende eMail für den ganzen Server zu aktiveren oder nicht.

nicht nachvollziehbare Fehlermeldungen
- Besonders sollte man darauf achten, daß man nach einem Fehler der Übermittlung immer den Auftrag löscht und auch die Websitesammlung (und diese danach wieder erstellen). Ein auf Fehler gelaufener Auftrag lässt sich nicht mehr bearbeiten. Das ist ein bekannter Bug. Mir ist außerdem aufgefallen, daß die Übertragung erst funktioniert nachdem auch die Websitesammlung gelöscht und neu erstellt wurde. Ansonsten kamen immer andere und erst recht nicht nachvollziehbare Meldungen.

Insgesamt, denk ich, gibt es zu diesem Thema noch großen Handlungsbedarf. Aber, wenn man weiß wie, dann funktioniert es.

Steffen


Originalartikel
 

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